spacerwww.mathiastietke.despacer» aktuelles

Yoga in der DDR


Beschreibung

Die Entwicklung des Yoga in der DDR war bislang ebenso Terra incognita wie die Entwicklung des Yoga im Nationalsozialismus. Mit dem vorliegenden Buch des Berliner Fachjournalisten und Sachbuchautors Mathias Tietke werden die drei Phasen der Rezeption des Yoga in der DDR anschaulich und umfassend dargelegt: die Ächtung, die Duldung und die Anerkennung des Yoga von offizieller Seite sowie inoffizielle Aktivitäten.

Wer wurde wegen Yoga vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) erfasst? Wie wurde Yoga im DDR-Fernsehen dargestellt und wie in Zeitschriften der DDR wie Das Magazin, Guter Rat und Neues Leben? Was hat es mit der sogenannten „Yoganastik“ auf sich? Wieso wurde der indische Mönch und Yogalehrer Vishnu-devananda 1983 in Ostberlin drei Stunden lang verhört? Weshalb war Yoga über viele Jahre derart verpönt, obwohl in Bulgarien Yoga bereits seit Anfang der 60er Jahre vermittelt wurde? Und warum war es in Leipzig möglich, indische Yogis wissenschaftlich zu untersuchen und Veranstaltungen zum Thema Yoga durchzuführen?

Neben diesen und weiteren Fragen werden zudem die Yoga-Entwicklung im Ostblock und die Rolle des Yoga in der sowjetischen Raumfahrt behandelt, mit Quellenangaben belegt und mit zahlreichen Bilddokumenten illustriert.

Weiteres: Beitrag im NDR Kulturjournal



Yoga kontrovers


Beschreibung

Stimmen die Vorstellungen vom Yoga, wie er gemeinhin praktiziert wird, noch mit dem Wesen und den ursprünglichen Intentionen überein? Lässt der Kopfstand tatsächlich graue Haare und Krampfadern verschwinden? Was haben Boris Becker und Stefan Zweig mit der aktuellen Entwicklung des Yoga zu tun? Und in welchem Zusammenhang stehen 'Meditationsseife' und vedische Feuerrituale mit Freiheit und Selbstverwirklichung?

Der Fachjournalist, Sachbuchautor und Yogalehrer Mathias Tietke beantwortet in seinem neuen Buch ‚Yoga kontrovers‘ unter anderem Fragen wie diese und geht dabei (nicht nur) den zehn populären Irrtümern in Bezug auf Yoga auf den Grund.

Das vorliegende Buch setzt sich darüber hinaus mit einer Entwicklung auseinander, die mit der Erkenntnis, dass Yoga gut tut und dem daraus resultierenden Yoga-Boom positiv begann und sich nun zunehmend in Richtung Kommerzialisierung und Trivialisierung verschiebt.

„Yoga kontrovers“ ist die erste und bislang einzige umfassende kritische Analyse und Auseinandersetzung mit dem, was man Yoga nennt oder was im Westen für 'Yoga' gehalten wird.



Yoga verzerrt im SPIEGEL


Keine Entwicklung: in Bezug auf Yoga seit fünfzig Jahren polemisch, pauschalisierend und provinziell – die Hamburger Redaktion DER SPIEGEL

Das 1947 von Rudolf Augstein gegründete Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat zweifelsohne große Verdienste bei der Aufdeckung und Aufklärung von Fehlverhalten und kriminellen Machenschaft in Politik und Wirtschaft. Zudem finden sich im SPIEGEL immer wieder erstaunliche Portraits und gründlich recherchierte Beiträge. So gar nicht anerkennenswert sind die SPIEGEL-Beiträge jedoch, wenn es um Yoga geht. Bei diesem Thema versagt das Hamburger Magazin seit fünf Jahrzehnten.

Jüngstes Beispiel ist ein mit „Gefährlicher Kopfstand“ überschriebener Beitrag in der Ausgabe Nr. 14 vom 02. April 2012. Kurz nachdem die Krankenkassen einen satten Gewinn von vier Milliarden Euro bekanntgaben und sich dahingehend äußerten, dass sie dieses Plus nicht an ihre zahlenden Mitglieder weitergeben werden, da zweifelte der SPIEGEL daran, dass Yogakurse von den Versicherungsunternehmen „überhaupt bezuschusst werden dürfen“ und führte dafür das Sozialgesetzbuch an, wonach die Kassen mit den freiwilligen Leistungen „insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen“ sollen. Schon im Inhaltsverzeichnis des Spiegel Nr. 14 wurde deutlich Stimmung gegen Yoga und die sinnvolle Bezuschussung von Yogakursen durch die Krankenkassen gemacht: „Teuer und gefährlich – die Schattenseiten des Yogabooms“ heißt es da reißerisch, und neben einem Foto von drei weiß gekleideten Yoga-Übenden in der Baumhaltung am Timmendorfer Strand liest man: „Teure Entspannung (…) Experten warnen vor Geldschneiderei und Gesundheitsgefahren.“ >weiter bei Yoga aktuell<



Nazi Germany’s Fascination With Ancient India: The Case Of Heinrich Himmler

More than 65 years after the fall of the Third Reich, Nazi Germany remains an obsession with millions of people around the world.

Adolf Hitler remains one of the most prominent historical figure from the 20th century, evoking both disgust and fascination. While other totalitarian regimes -- including Fascist Italy and imperial Japan -- have faded in the public's fascination, Nazi Germany still exerts a powerful hold on many for a variety of reasons.

Among the most interesting and perplexing aspects of the Nazi regime was its connection to India and Hinduism. Indeed, Hitler took the most prominent symbol of ancient India -- the swastika -- as his own.>weiter bei INTERNATIONAL BUSINESS TIME<



Yoga im Nationalsozialismus

Ein Gespräch mit Mathias Tietke über sein gerade erschienenes Buch

Viveka: Warum sollte es heute jemanden interessieren, wie sich der Yoga während der Zeit des Nationalsozialismus entwickelt hat? Und: Warum wohl hat sich die deutsche Yogaszene in der Nachkriegszeit nie wirklich mit der Frage beschäftigt, wie es dem Yoga in der Nazizeit ging?

Mathias Tietke: Tendenziell interessieren sich Menschen eher für das Gute und Schöne und auch in Yogakreisen hört man lieber uralte Mythen und wohlklingende Heilsversprechen. Die Auseinandersetzung mit Krankheit, Tod, Fehlverhalten und Ursachen von Gewalt wird oftmals vermieden. Die Yoga-Szene unterscheidet sich in diesem Punkt nicht von anderen Interessengruppen.
Wenn es um die NS-Zeit geht, so ist das Reaktionsmuster häufig Ignorieren, Verdrängen, Ausblenden oder die Augen ganz schließen. Durch das in Yogakreisen verbreitete Überbetonen des Gegenwartsbezugs, ausgedrückt in der Formulierung "Sei ganz im Hier und Jetzt", wird das Reflektieren von Vergangenem und der daraus resultierende Lernprozess zusätzlich abgewertet.

>weiter zum Interview<

Mathias Tietke


Aktuelle Pressereaktionen auf das Buch »Yoga im Nationalsozialismus«

Leserbrief


Beschreibung

Artikel in Berliner Zeitung
Nr. 42 von 18./19. Februar 2012
hier herunterladen [pdf ~0.3MB]

Artikel in Frankfurter Rundschau
Nr. 42 vom 18./19. Februar 2012
hier herunterladen [pdf ~0.7MB]

Artikel in Dailymail /Mail Online
vom 24. Februar 2012
hier herunterladen [pdf ~1.7MB]




Yoga im Nationalsozialismus - Das Interview zum Buch mit Autor Mathias Tietke



Realisation: Claudia Heydolph, Journalistin
Alle Rechte an Bild und Ton liegen bei der Autorin.
Kontakt: www.crossmedial.info
Nähere Infos direkt auf YouTube




Yoga im Nationalsozialismus: Konzepte, Kontraste, Konsequenzen

Yoga im Nationalsozialismus

Beschreibung

Die Ethik des Yoga und die Ideologie des Nationalsozialismus scheinen einander auszuschließen wie Licht und Finsternis. Doch die hier größtenteils erstmals vorgelegten Forschungsergebnisse zeigen etwas anderes. Sie dokumentieren auf eindrucksvolle Weise die Rolle des Yoga im Nationalsozialismus; untersucht werden sowohl die gegenseitige Beeinflussung und die konkreten Berührungspunkte als auch die Kontraste. Folgende Aspekte werden u. a. erörtert:

  • Gab es vor dem Nationalsozialismus aus dem Spektrum des Yoga und der indischen Philosophie heraus Impulse für die nationalsozialistische Ideologie?
  • Ist das Hakenkreuz von dem indischen Sonnensymbol (swastika) inspiriert?
  • War es möglich, mitten in der Reichshauptstadt eine Yogaschule zu betreiben?
  • Welche tatsächlichen Adaptionen und Zusammenhänge gab es zwischen Yogapraxis, Yogaphilosophie und Ideologie des Nationalsozialismus und deren Machthabern?
  • Inwiefern hatten Eva Braun und Heinrich Himmler mit Yoga zu tun?
  • Was verband den Tübinger Indologen und Yoga-Experten Prof. J.W. Hauer mit den Nationalsozialisten?
  • Wie sah die Yogaliteratur zwischen 1933 und 1945 aus?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Autor fundiert und aufschlussreich, mit zahlreichen Belegen und bisher unveröffentlichtem Fotomaterial. Eine relevante und in den Ergebnissen überraschende Studie, die bislang unbekannte historische Aspekte aufzeigt.




Leserbrief zu dem Artikel »Heilige Männer – Zwischen Zölibat und Triebhaftigkeit« von Mathias Tietke

Leserbrief

Beschreibung

Leserbrief aus Deutsches Yoga-Forum,
Heft 04 | 08/2010

hier herunterladen [pdf ~1.5MB]




Interview der Ethnologin Annelie Tacke mit Mathias Tietke

Connection Cover

Beschreibung

Interview der Ethnologin Annelie Tacke mit Mathias Tietke in der Septemberausgabe der Zeitschrift >Connection<

Klicken Sie auf die Vorschaubilder um sie zu vergrößern:
Seite 1 Seite 2 Seite 3
alternativ können Sie es hier herunterladen [pdf ~600kb]




Yoga in seiner Vielfalt: Interviews mit Lehrenden

Yoga in seiner Vielfalt

Kurzbeschreibung

Yoga-Interessierte finden inzwischen auch im deutschsprachigen Raum eine fast unüberschaubare Fülle an Yoga-Richtungen und Schulen vor. Mathias Tietke, Autor und freier Journalist mit dem Schwerpunkt Yoga, hat aus dieser Vielfalt wichtige Persönlichkeiten des Yoga interviewt und ihre Perspektiven auf den Yoga gesammelt.

Mit dabei sind Beate Guttandin, Dr. Imogen Dalmann und Martin Soder, Martin Henniger, Katrin Hofmann-Unger und Carsten Unger, Roswitha Maria Gerwin, Ralf Schütt, Steph Jaksch, Satya Singh, Anna Trökes, Sukadev Bretz und Dr. Christian Fuchs.

In den Gesprächen mit diesen erfahrenen Lehrern und Experten des Yoga kommt die beeindruckende Bandbreite der Ansätze und Lehrmethoden zutage, die eine jahrzehntelange Yoga-Praxis mit sich bringt. So entsteht ein faszinierender Überblick über die deutsche Yoga-Szene und ihre aktuellen Strömungen, die als wertvolle Orientierung bei der Wahl des eigenen Yoga-Weges dienen kann.






Der Stammbaum des Yoga. 5000 Jahre Yoga - Tradition und Moderne

Der Stammbaum des Yoga

Auszug aus dem Vorwort (von Mathias Tietke)

"Meine erste Begegnung mit Yoga liegt bereits etliche Jahre zurück, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran: Es war ein in bulgarischer Sprache verfasstes Yogaübungsbuch mit zahlreichen Abbildungen von Yogis in schwierigsten Haltungen, die vor allem zwei Reaktionen bei mir auslösten: Einerseits war ich fasziniert, andererseits fragte ich mich, warum manche Menschen alles daran setzen und jahrelang dafür üben, ihre Füße hinter den Kopf zu legen oder möglichst lange Atempausen einzulegen.

Was mochte hinter dieser ausgefeilten Körperbeherrschung und der kontrollierten Atmung stecken, vor "deren Nachahmung ausdrücklich gewarnt" wurde, wie der bulgarische Klassenkamerad meines Bruders einen mehrfach wiederkehrenden Satz aus dem Buch übersetzte?[...]"




» Rezensionen zu "Der Stammbaum des Yoga" »



[Mai 2007]
Erfreulich, dass Yoga wiederum zum Titelthema des "Focus" (Nr. 22/2007) wurde und verschiedene Aspekte des Themas gestreift werden. Einige Aussagen sind meinem Buch "Der Stammbaum des Yoga" entnommen, auf das hingewiesen wird, darüber hinaus werde ich zwei Mal im Text (sinngemäß) zitiert. Teilweise ist der zehnseitige Beitrag recht klischee- und zahlenlastig sowie ( zu sehr) auf Promis fixiert, aber (wie schon in der Ausgabe vom Februar 2004) sehr ambitioniert und um Verständnis bemüht.

Kontakt ||  Aktuelles ||  Impressum